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Bin ich übersäuert?
Den Säure-Basen-Haushalt ausgleichen

Übersäuerung vorbeugen: Gesundheit, Leistungsfähigkeit und gute Laune hängen mit einem ausgeglichenen Säure-Basen-Verhältnis im Körper zusammen.

Wer auf seine Gesundheit achten und sich mehr um sich und seinen Körper kümmern möchte, der sollte seinen Säure-Basen-Haushalt im Blick haben. Die Regulation des Säure-Basen-Haushalts ist wichtig für ein ausgewogenes Gleichgewicht im Körper, welches dazu dient, die im Körper produzierten säurehaltigen Abfallprodukte auszuscheiden. Nehmen diese Säuren im Körper überhand, kann es zu einer Übersäuerung kommen, welche für den Menschen auch lebensgefährlich werden kann.

Wo kommen die vielen Säuren her?

Ein Säure-Vorkommen im menschlichen Körper ist ganz normal. Problematisch wird es erst dann, wenn es zu viele Säuren werden und die Selbstregulierung überfordert ist. Der Körper muss die Säuren nun regelrecht bekämpfen.

Die ‚moderne‘ Lebensweise führt aber genau zu dieser Situation: zu viele Fertigprodukte und tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Milch, Käse und Joghurt werden heutzutage verzehrt. Hinzu kommen Produkte aus den herkömmlichen Getreidesorten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Reis - allesamt gelten als Säurebildner.

Weißmehl und Zucker spielen bei der Übersäuerung eine große Rolle. Diese beiden Gefährten sind bei den meisten Menschen ständige Begleiter in der alltäglichen Ernährung. Besonders der Zucker versteckt sich dabei nicht nur in Süßigkeiten oder süßem Brotaufstrich, sondern auch in Wurst, Käse, Fertiggerichten und Müsliriegeln.

Schau Dir die Zutatenliste der Produkte in Deinem Kühlschrank an. Du wirst erstaunt sein, wo sich überall Zucker finden lässt.

Zucker

Zucker versteckt sich nicht nur in Süßigkeiten.

Welche Säuren gibt es im Körper?

Bei den beschriebenen Säuren handelt es sich nicht um die Säure aus einer Zitrone, sondern um die bei der Verdauung und im Stoffwechsel entstehenden Säuren. Der Körper produziert diese selbst und auch ohne Nahrung, weshalb er mit einem gewissen Maß an Säure auch unproblematisch zurechtkommt. So entsteht zum Beispiel beim Abbau verbrauchter Zellen Harnsäure und bei jeder Muskelaktivität Milchsäure. Der Körper kann diese Säuren ‚neutralisieren‘ und somit unschädlich machen.

Dieses Kunststück gelingt ihm mit den Basen. Dies sind Mineralien, die zum Beispiel Kalzium, Kalium oder Magnesium enthalten und die über die Nahrung aufgenommen werden müssen. So pendelt sich der Körper in einem Säure-Basen-Gleichgewicht ein. Durch eine übermäßige Aufnahme von säurebildender Nahrung, die gleichzeitig zu wenige Mineralien enthält, kann dieses Gleichgewicht gestört werden und der Mensch erkrankt.

Die drei Phasen der Übersäuerung und ihre Symptome

Wenn zu viel Säure den Körper von Innen belastet, dann werden wir auch im Außen ‚sauer‘. Die überschüssigen sauren Stoffwechselreste lagern sich im Körper ab und behindern den Transport von Nährstoffen, reduzieren die Herstellung von Botenstoffen für das seelische Gleichgewicht und machen schlechte Laune, unglücklich und depressiv - das Sprichwort ‚Sauer macht Lustig‘ trifft dann nicht mehr zu.

Die erste Phase der Übersäuerung wird ohne Kenntnis des Säure-Basen-Haushaltes oft nicht als Warnsignal betrachtet. Allerdings können diese ‚Symptome‘ bereits auf eine bevorstehende Übersäuerung hindeuten.

Folgende Abweichungen im Wohlbefinden lassen sich in Phase 1 feststellen:

  • Das Gefühl, nicht ausgeschlafen zu sein
  • Schlechte Laune
  • Hustenreiz ohne Infektion
  • Schleimabsonderung aus Nase und Bronchien ohne Infekt
  • Hautjucken, vor allem am Rücken und an den Beinen
  • Empfindlichkeit gegenüber Kälte und Feuchtigkeit

Ab Phase 2 spricht der Mediziner von Erkrankungen, welche aber häufig nicht in Verbindung mit einer Übersäuerung gesehen werden. Es ist schwierig, den jeweiligen Grad der Übersäuerung konkret festzulegen, da eine Messung im Körper so nicht direkt möglich ist. Die Übersäuerung kann in Phase 2 und 3 aber anhand ihrer Symptome erkannt werden.

Phase 2 ist gezeichnet von einer Schwächung der lebenswichtigen Grundregulation. Hierzu gehören häufige, kleine Infekte bzw. Erkältungen, schlechte Laune und Unlust, Müdigkeit tagsüber, vor allem nach dem Essen und Schlafstörungen.

In Phase 3 kommen organische Beschwerden hinzu. Die Funktionen von Nieren, Darm, Leber und der Schleimhäute von Lunge und Bronchien sind durch die Säurebelastung beeinträchtigt. Die Ablagerung von Säureresten im Körper führt außerdem zum Verkleben der Muskel- und Bindegewebe. Diese können durch Absetzen in Gelenken und Organen zu Arthrose oder Gallen- und Nierensteinen führen und verursachen Steifheit, Starre, Schmerzen, Gicht, rheumatische Erkrankungen und letztlich Gelenkzerstörungen.

Frau in Wiese

Mit kleinen Veränderungen können wir uns wieder richtig wohl fühlen.

Kleine Veränderungen der Lebensweise können Wunder wirken

Wir sind der Übersäuerung nicht schutz- und erbarmungslos ausgeliefert. Ändern wir ein paar Dinge in unserem Leben, nimmt der Körper die Hilfe an, ‚entsäuert‘ uns schrittweise und baut bereits bestehende Schäden und Beeinträchtigungen ab.

Fotos: CC0 Creative Commons by alfcermed, Marc Roche und CC0 Creative Commons by silviarita.

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