Menu

"Wir können selbst
zum Segen für die Welt werden"

Aleksander Sternen ist als Unternehmer, Moderator und Autor tätig. Zudem zählt er zu den erfolgreichsten Schmuck-Designern im europäischen Homeshopping.

Herr Sternen, sie moderieren das Online-Seminar Segen mit Pater Anselm Grün und  Friedrich Assländer. Warum haben Sie sich entschieden, bei diesem Projekt mitzuwirken?

Pater Anselm Grün gilt als eine der wichtigsten spirituellen Persönlichkeiten unserer Zeit.
Auch das Projekt selbst hat eine ‚historische Dimension‘: es ist das erste Online-Seminar von
Pater Anselm überhaupt und gilt als Wegweiser der Kamphausen Media für den Aufbruch in die neue digitale Zeit. Und da ich Pionier-Arbeit liebe, war es mir eine Ehre, mich und meine langjährige Fernseherfahrung in dieses schöne Thema einzubringen. Die Expertise von
Dr. Friedrich Assländer, als renommiertem Unternehmensberater und Coach, war dabei das Sahnehäubchen obendrauf. Ich finde schöner als zwischen einem Mönch und einem Unternehmer, kann ein Spannungsbogen und der Blick auf das Thema Segen
eigentlich gar nicht erfolgen.

Hatten Sie vorher in ihrem Leben schon mal mit dem Thema Segen zu tun?

In der Tat beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren mit der Frage, wie wir als ganz normale Menschen in unserer modernen Zeit, ein möglichst gutes, segensreiches Leben führen können. Auf meiner Suche nach Antworten, habe ich viele östliche und westliche Philosophien, vor allem die christlichen Mystiker studiert. Durch meine intensive Begegnung mit Pater Anselm Grün im Segen-Seminar wurde das Thema für mich nun plötzlich ganz praktisch und vor allem für jedermann im Alltag anwendbar. Das hat mein Leben ein Stück weit verändert und nimmt auch Einfluss auf das Buch über den „Baum des Lebens“ an dem ich gerade arbeite.

Welche Inhalte des Seminars haben Sie am meisten berührt? Welche vielleicht überrascht?

Am meisten überrascht hat mich die Erkenntnis und Aufforderung von Pater Anselm Grün, dass wir alle segnen können und dies vor allem auch dürfen. Ob bewusst oder unbewusst, ich glaube den wenigsten Menschen ist klar, dass wir andere segnen dürfen. Vielleicht ist eine Mischung aus altem Obrigkeitsglauben oder einem Gefühl der Unwürdigkeit, die uns davon abhält andere mit dem Guten, das wir bereits heute sind und haben, zu segnen. In diesem Sinne waren die Seminar-Inhalte für mich wirklich wegweisend. Als bahnbrechend habe ich außerdem empfunden, mit welcher Selbstverständlichkeit Pater Anselm Grün uns zeigt, wie wir den Segen und das Segnen in jedem Lebensbereich konkret anwenden können – vom Segnen unserer Kinder, unserer Speisen und unserer Räume bis hin zum Segnen von Kranken sowie am Arbeitsplatz. Und dies hat etwas ganz Praktisches, Pragmatisches und ist ein fast vergessenes Gut in unserer hektischen Zeit.

Pater Anselm Grün ist bekannt für die Intensität seiner Worte und sein besonderes Auftreten. Wie haben Sie die Begegnung mit ihm erlebt?

Das Kennenlernen von Anselm Grün gehört zu den schönsten Begegnungen in meinem Leben. Für mich ist er die Verkörperung einer ganz praktischen, lebensnahen und unaufgeregten Weisheit, die andere nicht verändern will, sondern durch eigenes Beispiel und klug gewählte Worte lehrt und inspiriert. Pater Anselm ist ein wahrhaft begnadeter Redner und strahlt eine väterliche Ruhe sowie Frieden und Liebe aus. Sieht man Pater Anselm zunächst nur auf Fotos, beeindruckt vor allem sein weißer Bart und es werden schnell innere Vorstellungen und Bilder eines lebenden Heiligen wach. Durch mein persönliches Kennenlernen und die gemeinsame Arbeit für das Online-Seminar hat sich dieser Eindruck weiter vertieft.

Nehmen Sie Aspekte des Seminars in ihren Alltag mit?

Selbstverständlich. Vor allem, dass Segen keine Macht ist, die vom Himmel zufällig herabkommt, sondern dass Segen primär dadurch auf die Welt kommt, indem wir selbst ein Segen sind, das heißt selbst zu einem Segen für uns und andere werden. Jedes gute Wort, jeder bewusst gewählte gute Wunsch für einen anderen, kann bereits ein solcher Segen sein. Und natürlich jede gute Tat und sei sie auch noch so klein. Ein wesentlicher Schlüssel für den Alltag liegt sicher auch darin, dass wir uns des Segens bewusst sind, der bereits heute in unserem Leben ist. Von dieser Basis aus können wir bereits heute geben und selbst Segen sein. Das mehrt nicht nur den Segen in der Welt, sondern auch in unserem eigenen Leben.

In welchen Situationen fühlen Sie sich gesegnet?

Von allen Fragen, die Sie mir stellen, habe ich hierüber am längsten nachgedacht. Wenn ich auf mein Leben blicke, dann sehe ich tatsächlich reichen Segen in eigentlich allen Bereichen. Ich sehe aber auch, dass der Alltag uns stets dazu verleitet, diesen Segen allzu leicht zu übersehen. Das Gute im eigenen Leben, der Segen wird einem oft dann erst wieder bewusst, wenn er zu verlieren droht, das heißt wenn wir die Verletzlichkeit zum Beispiel unserer Gesundheit, unserer Beziehungen oder unseres Wohlstandes erkennen. Aber wirklich gesegnet fühle ich mich persönlich tatsächlich im Geben.

Lieber Herr Sternen, vielen Dank für das Gespräch!

Fotos: © Foto Koch, Kitzingen.

Innenansichten


Mehr über Anselm Grün
Bei uns erschienen
Sieben Verlage unter einem Dach - Kamphausen.Media aus Bielefeld mit den Imprints jkamphausen, Aurum, fischer&gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum sowie der Tao.Cinemathek verlegt seit über 30 Jahren Bücher in den Themenbereichen Persönlichkeitsentwicklung, ganzheitliche Gesundheit, Meditation, Spiritualität und Psychologie. Ergänzt wird die klassische Verlagsarbeit durch die Selfpublishing Portale tao.de und Meine Geschichte. Unser Ziel ist es, mit unseren Produkten jeden Menschen auf seinem Entwicklungsweg in seinen Talenten und seinem Bewusstsein, seinem Glück und seiner Essenz bestmöglich zu unterstützen.
Menu