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Auf der Suche nach der eigenen Bestimmung

Warum bin ich hier? Worum geht es in dieser Inkarnation? Auf einfühlsame Weise beschreibt Felix Gronau in seinem Alterswerk Das Lächeln der Unendlichkeit den Wert des Innehaltens.

© Dave Beasley via Unsplash

In diesem zum Teil autobiografischen Roman schaut der Protagonist Georg auf sein Leben zurück: Er war das verträumte Kind, das mit den harschen Gegebenheiten der Welt nicht zurechtkommt und plötzlich eine weise innere Stimme entdeckt. Er war der erfolgreiche Atemtherapeut, dem etwas Entscheidendes im Leben fehlt. Und nun ist er der alte Mann, der sich zum Sterben zurückzieht, um noch einmal mit letzter Kraft das göttliche Geheimnis seines Selbst zu erforschen.

Innere und äußere Wirklichkeiten

Georg ist 35 Jahre alt, erfolgreich im Beruf und glücklich in einer Beziehung, als er plötzlich den unbändigen Drang verspürt, das alles aufzugeben. Im Prinzip ist er zufrieden mit seinem äußeren Leben, aber er hat nicht das Gefühl, der wahren Bestimmung seiner Seele gefolgt zu sein. Der Eindruck überwiegt, durch sein Hiersein zu dümpeln und noch gar nicht richtig gelebt zu haben.

Natürlich hatte er das Für und Wider von kleinen und großen Entscheidungen stets sorgfältig abgewogen, nur gebracht hatte das alles offensichtlich nichts. Einem inneren Impuls gehorchend, verkauft der entschlossene Sinnsucher sein Hab und Gut und zieht, fast ohne Besitz, aus dem mondänen München in ein bescheidenes Bootshaus an der Ostsee. Der erste komplette Bruch in seinem Leben ist somit besiegelt – es soll nicht der letzte bleiben.

Der Schatz der Langsamkeit

Nach Jahren des Genießens der Dinge in all ihrer Farbigkeit und Pracht, des Zugreifens und Wegwerfens, lernt Georg an der Ostsee die friedvolle Sanftheit des Lebens kennen. Fortan lässt er immer wieder Gelegenheiten, die sich ihm bieten, verstreichen. Stattdessen beobachtet er, wie die Dinge um ihn herum von sich aus erblühen, und entdeckt die Möglichkeit, die verlockende Schönheit der Welt nicht besitzen zu wollen.

Gleichzeitig forscht er intensiv nach dem, was hinter dem Schleier des Vordergründigen liegt. Was macht diesen unsichtbaren Hintergrund aus, auf dem sich alle sichtbaren Dinge abzeichnen? Worum geht es wirklich? Was hat es mit der scheinbaren Zeit auf sich und wie sind Ego und Transzendenz miteinander verbunden? Und überhaupt: Was verbirgt sich jenseits der eigenen Persönlichkeit? Der Alltag wird zu einem Füllhorn spiritueller Entdeckungen.

Ein Leben für die Suche nach dem Wesentlichen

Am Ende konfrontiert das Leben den inzwischen 70-jährigen Georg mit der Zwangsläufigkeit von Krankheit und Tod. Dies wirft zum letzten Mal die großen Fragen des Menschseins auf: Warum lebte er auf dieser Erde? Wozu dienten all die Erfahrungen von Freude und Leid, Schmerz und Lust? Was hat der Einzelne mit dem großen Ganzen zu tun?

Doch auch die letzten Stufen vom Sichtbaren ins Unsichtbare sind nicht geebnet – wie könnte es anders sein? Allmählich entledigt sich der Sterbende all seiner bisherigen Lebenskonzepte, und dieser letzte Verlust bringt ihn seinem göttlichen Selbst immer näher. Begleitet wird er bei diesem erlösenden, aber auch erschreckenden Erkenntnis-Prozess von einer beherzten Spanierin, die den alten Weltenwanderer in ihrem Haus aufgenommen hat.

Wenn die Unendlichkeit Dir zulächelt

Mit großer erzählerischer Kraft hat Felix Gronau eine mitreißende Geschichte geschrieben über das Leben, dessen Abgründe und Höhenflüge, den tiefen Sinn von Vielfalt und Einheit, die Suche nach der eigenen Unsterblichkeit. Sprachlich brillant, humorvoll und nicht selten hoch dramatisch schildert der Autor die Auflösung der Persönlichkeit ins universelle Bewusstsein hinein.

Faszinierende Rückblicke erhellen das Hier und Jetzt, wobei die LeserInnen stets neue Einblicke sammeln und sich selbst auf immer neue Weise kennenlernen können. Authentisch und nah am Geheimnis des Lebens geschrieben, mag man sich gar nicht mehr von dieser facettenreichen Innenschau lösen – und die existenzielle Sorge, am Ende für immer zu verschwinden, löst sich in einem verheißungsvollen Lächeln auf.

Lies hier exklusiv das erste Kapitel des Romans:

 
Innenansichten


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