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Sexualität heute

Was bedeutet Sexualität heutzutage und wie gehen wir mit dem Thema um?
Eine kleine Reflexion. 

Kaum etwas ist so komplex wie Sexualität – doch das Image ist nach wie vor nicht besonders positiv: Sex wird oftmals als etwas Oberflächliches und Primitives abgestempelt, Sex ist schmuddelig und gehört nur in die eigenen vier Wände. Doch die Enttabuisierung von Sexualität schreitet immer weiter voran und sorgt für einen Imagewechsel.

Über Sex zu reden ist keine Sensation mehr und vielen fällt es zunehmend leichter, offen mit der eigenen Sexualität umzugehen. Akzeptanz und Toleranz sind dabei zwei unerlässliche Faktoren. Wer offen mit seinen Neigungen und Bedürfnissen umgehen möchte, braucht ein tolerantes Umfeld. Glücklicherweise können wir behaupten, dass sich zumindest in der westlichen Kultur einiges getan hat. Die weibliche Emanzipation schreitet erfolgreich voran, das heteronormative Weltbild wird zunehmend geschwächt, klassische Frauen- und Männerbilder werden aufgelöst und es gibt jetzt sogar ein Geschlecht jenseits von Frau und Mann.
Wir sind nun eine Regenbogenkultur oder möchten es zumindest sein.

Image-Wechsel

Die Hauptverantwortung für den Image-Wechsel liegt selbstverständlich bei den Politikern – doch auch die Medien tragen wesentlich dazu bei, Sexualität in ihrer Komplexität und Vielseitigkeit angemessen darzustellen und zu vermitteln. Filme, Serien, Bücher und Artikel prägen das Denken der Menschen. Sie haben das Potenzial, überholte Denkmuster aufzulösen, damit wir uns für was Neues und Zeitgemäßes öffnen können. Dabei ist es auch durchaus erlaubt und erwünscht, frech und provokativ vorzugehen. Volker Schmidt konfrontiert uns in seiner Streitschrift „Untervögelt?“ schonungslos mit der Frage, ob wir unserer Sexualität auch wirklich gerecht werden – immerhin hängt unser Wohlbefinden nicht unerheblich davon ab, wie wir unsere Sexualität anerkennen und ausleben. Sein Anliegen ist es, das Thema „Sexualität“ aus der Schmuddelecke rauszuholen und auf der Basis von Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen neu zu beleuchten. Wir sollen über Sex frei reden können, ohne Schamgefühl und Unbehagen. Sexualität wird dabei keinesfalls eindimensional betrachtet! Sie wird vielmehr als ein ganzheitliches Prinzip gesehen, das zwar die körperliche Komponente beinhaltet, aber bei weitem nicht nur aus ihr besteht. Das zwischenmenschliche Miteinander, das vertrauensvolle und harmonische Miteinanderagieren, ist ein ganz wesentlicher Bestandteil von Sexualität. Volker Schmidt schreibt in seinem Buch: „Das erste und oberste Ziel all unserer Sexualität ist das Mehren von Glück, Freude und Lust.“ Sexualität geht also weit über die primitive Triebbefriedigung hinaus, sie ist ein ganzheitlich erfüllendes Grundprinzip  - und sie ist vor allen Dingen natürlich!

Sexualität in der Partnerschaft

Besonders in partnerschaftlichen Konstellationen ist es wichtig, regelmäßig über die eigenen sexuellen Bedürfnisse zu reden. Wer in seiner Beziehung glücklich sein möchte, sollte offen mit seinen Neigungen umgehen. Um unserem Partner oder unserer Partnerin unsere Wünsche und Grenzen mitteilen zu können, müssen wir uns vorab aber erst mal selbst mit unserer eigenen, ganz individuellen Sexualität auseinandersetzen. Wir müssen also für uns selbst herausfinden, wonach wir uns eigentlich sehnen und ob diese Sehnsucht in der jetzigen Partnerschaft erfüllt werden kann. In seiner Funktion als Paar-Therapeut bekommt Volker Schmidt oft die Frage gestellt, was man tun kann, wenn die sexuelle Komponente in einer Beziehung unbefriedigend ist. Seine Antwort darauf: „Die Erschaffung einer gemeinsamen erfüllenden Sexualität beruht daher auf der Bereitschaft der beiden Partner, die eigenen sexuellen Wünsche, Impulse und Grenzen zu erforschen und von Herzen zu bejahen. Wir können einander nur das von uns zeigen, was wir selbst in uns entdeckt und erkannt haben.“

Ausblick

Volker Schmidt macht uns Mut, selbstbewusst mit unserer Sexualität umzugehen. „Selbstbewusstsein bedeutet nicht Überlegenheit. Selbstbewusstsein bedeutet, uns selbst mit all dem, was wir sind und was zu uns gehört, anzunehmen und zu ehren.“ Wenn es uns gelingt, uns selbst anzunehmen, wird es uns hoffentlich auch zunehmend leichter fallen, unseren Mitmenschen offen und tolerant zu begegnen. Ein respektvolles Miteinander sollte in jedem Lebensbereich angestrebt werden, es besteht nach wie vor noch Verbesserungsbedarf. Jeder Einzelne kann zu dieser positiven Entwicklung beitragen.
Die Regenbogenkultur muss kein Traum bleiben. 

Innenansichten


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