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Narben entstören und behandeln

von Friederike Reumann

Narbenzellen weisen häufig ein verändertes Energiepotential auf, da durch chemische, thermale oder traumatische Ereignisse die Fähigkeit der Zelldepolarisierung im Narbengewebe verloren geht. Durch diese verlorene Fähigkeit kann sie nicht mehr am Gesamtinformationssystem des Körpers teilnehmen und sendet permanent Störsignale über das vegetative Nervensystem. Dadurch wird die Narbe zum Störfeld.

Störung von Meridianen

Narben durch Operationen durchtrennen häufig  Meridiane (Energiebahnen aus der chinesischen Medizin, die Energie zu unseren Organen führen). Als Beispiel kann eine Narbe am Außenknöchel oder am Schultergelenk, die unglücklich das Gallenblasenmeridian durchtrennt, eine behandlungsresistente Migräne verursachen. Eine Kaiserschnittnarbe zählt zu den häufigeren Störfeldern. Sie durchtrennt meist den Renmai-Meridian und die Nierenmeridiane. So verursacht die Narbe typische Störungen, die auf diese beiden Meridiane beruhen (Kreislaufprobleme, Tinnitus und Hörprobleme, mangelnde Energie, kalte Füße, schwitzende Hände, Schlafstörungen etc.).

Nicht alle Narben bilden automatisch Störfelder

Verdächtige Narben müssen sorgfältig auf ein Störfeld untersucht werden, bevor sie durch Akupunktur oder Neuraltherapie behandelt werden können. Ein Narbenstörfeld führt zu verschiedensten Symptomen. Das liegt daran, dass die Narbenzelle ihre Störsignale unter anderem über das vegetative Nervensystem verschickt. Herzrasen, Schwindel, Wetterfühligkeit, wechselnder Gelenkschmerz oder Schlafstörungen und andere vegetative Symptome können so entstehen.

            Folgende Narben bilden häufig Störfelder:

·         Tierbisse

·         Leberfleckenentfernung

·         Drainagenarben

·         Traumata

·         Piercing

·         Fremdkörper (z.B. Port)

·         Stark verhärtete Narben

·         Eiternde Narben, Narben nach Wundheilung

Behandlung des Wundmals

Hierfür haben sich bestimmte Messverfahren bewährt. Dabei wird das Energiepotential der verdächtigen Narbe mit dem einer gesunden Narbenzelle verglichen. Eine Narbenzelle mit vermindertem Energiepotential weist einen geringeren Hautwiderstand auf. Durch geeignete Entstörungsverfahren versucht man, die Narbenzelle wieder in das Körpergesamtsystem einzugliedern, damit sie ihre Funktionsfähigkeit wiedererlangen kann. Je nach Alter, Zustand und psychischem Trauma der Narbe, bedarf es für die Narbenentstörung 1 bis 3 Behandlungen. Zuerst wird das Störfeld ermittelt und die Narbe befundet. Danach wird die Größe des Störfelds ermittelt, das durchaus deutlich größer sein kann, als die Narbe selbst. Erst dann beginnt die eigentliche Narbenbehandlung mittels Akupunktur oder ein unter die Narbe injiziertes Regulat.

Ein Behandlungsbeispiel

Das folgende Bild zeigt eine Patientin mit zwei unterschiedlich großen Narben im Bereich des Handgelenks. Die Akupunkturnadeln zeigen das Störfeld, der kleineren Narbe. Es ist deutlich größer, als die Narbe selbst und beeinflusst das Dünndarm und Dickdarmmeridian, das Narbengewebe selbst (Sensibilitätsstörung) und die Beweglichkeit des Handgelenks. Da die Narbe verschiedene Strukturen beeinflusst, sollte die Behandlung ganzheitlich sein. Eine Möglichkeit ist, die die Narbe mittels Akupunktur zu entstören, das Handgelenk durch manuelle Therapie zu mobilisieren und  verklebte Darmstrukturen durch Techniken aus der Osteopathie zu lösen. Auf emotionaler Ebene könnte die Narbe Themen des Dünn- und Dickdarmmeridians  wie „nicht loslassen können“ oder „etwas nicht verdauen können“ widerspiegeln.

            Wann ist es sinnvoll, eine Narbe untersuchen zu lassen?

·         Die Narbe juckt, ist gerötet oder hat harte Narbenränder

·         Es zeigen sich vegetative Symptome wie z.B. Wetterfühligkeit

·         Starkes Schwitzen, kalte / warme Füße oder Hände

·         Schmerzen und andere Symptome, die Sie sich nicht erklären können

·         Energiemangel

·         Behandlungsresistenter Schwindel, Tinnitus, Kopfschmerz

·         Schlafprobleme

 

Gut zu wissen

Narbengewebe kann nach Abschluss der Wundheilung durch den Betroffenen selbst mit sanfter Massage behandelt werden. Ringelblumensalbe oder spezielles Narbengel hilft, die umgebenden Faszien und  das Hautgewebe zu mobilisieren, zu durchbluten und Verwachsungen vorzubeugen. 


Mehr Tipps rundum das Thema Gesundheit und Selbstheilung findest du in "Ich hör' auf mein Bauchgefühl" von Friederike Reumann 

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