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Die Erde stirbt

Können wir sie noch retten?

Die Erde retten - ist es dafür schon zu spät?

Das 21. Jahrhundert stellt die Menschheit vor das größte Problem seit ihrer eigenen Existenz. Ob Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder NABU, Fridays for Future oder die großen Parteien - alle haben erkannt, dass der Uhrzeiger auf einer Minute vor Zwölf steht, wenn man das globale Klima und die Ökosysteme der Erde betrachtet. Doch ist es wirklich schon so kurz vor dem Kollaps? Ist der öffentliche Druck gerechtfertigt und steht die Menschheit wirklich vor einem entscheidenden Punkt in der Erdgeschichte? Was können wir tun, um die Zukunftsaussichten heller und freundlicher gestalten zu können? Der folgende Text soll uns Mut machen und eine Anleitung an die Hand geben, damit wir die globale Kraftanstrengung zumindest in unseren Breiten aktiv mitgestalten können.

Wie es soweit kommen konnte - Ein Blick zurück

Die Menschheit ist in der Erdgeschichte tatsächlich erst seit einem Wimpernschlag auf dem Planeten aktiv. Und doch hat sie es durch auschweifenden Konsum, steigenden Wohlstand, Raubbau und gnadenlose Ausbeutung geschafft, die Erde an den Rand ihrer Möglichkeiten zu bringen. Die Meere werden leergefischt, die Wälder gerodet, die Bodenschätze immer gnadenloser aus den Tiefen gefördert, die Treibhausgase und Abfallprodukte in immer größeren Mengen in die Luft und die Natur geblasen. Seit der industriellen Revolution, dem Bau von Maschinen und dem Einsatz immer stärkerer Chemikalien und Gifte wird die Erde immer stärker belastet. Zeitgleich verschwinden notwendige Regulatoren und Ausgleichsfaktoren fallen ebenfalls der Industrie zum Opfer. Im Zuge des Fortschritts und des steigenden Wohlstands, vor allem in der westlichen Welt, ist der Planet jedes Jahr ein Stückchen weiter an den Abgrund geraten.

Was kann jeder von uns tun - Survival Anleitung für Jedermann

Gerade weil wir Konsumenten der westlichen Welt für einen Großteil der Schäden auf der Erde verantwortlich sind, kommt uns in diesen Zeiten eine besondere Veantwortung und Verpflichtung zur Umkehr zu. Denn es ist keineswegs so, dass man hilflos und vor allem tatenlos beim Untergang des KLimas zuschauen muss. Ganz im Gegenteil, es gibt eine Menge an Dingen und Faktoren, an denen jeder von uns Tag für Tag arbeiten kann. Meistens sind es sowieso die kleinen und naheliegenden Dinge, die eine große Veränderung und Verbesserung anstoßen und letztlich auch tatsächlich bewegen können.

Energie sparen

Energie kann einfach und ohne große Mühe gespart werden. Stand-by Geräte ausschalten, die Schalter einfach ausmachen, das Licht in Büros und Privaträumen nicht anlassen über Nacht. Außerdem kann jeder von uns auf die Heizungen im Winter und Klimaanlagen im Sommer aufpassen. Nicht unnötig etwas laufen lassen, was nicht unbedingt sein muss. Zudem kann man verstärkt auf Ökostrom und erneuerbare Energien setzen. Lieber einige Euro mehr ausgeben und überleben, als billig leben und damit der eigenen Spezies den Untergang bereiten. Die Umwelt kann auf diesem Weg geschont und entlastet werden. Bietet sie uns doch allein durch Sonne, Wind und Wasser hervorragende Möglichleiten, um nachhaltig und effizient Energie produzieren zu können.

Öffentlichen Nahverkehr nutzen

Beim Thema Mobilität kann auch jeder sein Verhalten überprüfen und das Bewusstsein für Alternativen schärfen. Wenn immer es geht, vor allem in größeren Städten, sollte man das öffentliche Nahverkehrssystem nutzen. Busse und Bahnen sind klimafreundlich und entlasten die Luft und die Ressourcen nachhaltig. Zudem fällt die nervige Parkplatzsuche weg und man kann bequem ein- und aussteigen, wo man möchte. Mit dem Nutzen der Öffentlichen kann die Umwelt täglich durchatmen und der Klimawandel in diesen Punkten nicht weiter befeuert werden.

Regional und nah konsumieren

Da jeder von uns ein Konsument ist und auch auf den Konsum angewiesen ist, kommt hier ein weiterer entscheidender Punkt hinzu. Es lohnt sich auch hier, nachhaltig und mit Verantwortung aufzutreten. Denn wer regionale Produkte konsumiert, tut sowohl der Umwelt als auch seiner eigenen Gesundheit etwas Gutes. Jeder Euro, der in Bio-Produkte und hochwertige Artikel investiert wird, hilft dabei, diese Strukturen zu stärken und umweltfreundliche Produzenten zu stärken. Egal, ob es um Lebensmittel, Kleidung oder andere Alltagsartikel geht.

Das Bewusstsein im Allgemeinen schärfen

Der Klimawandel und die Zerstörung des Planeten kann nur gestoppt und verhindert werden, wenn wir uns auch im Allgemeinen hinterfragen und täglich überprüfen, ob wir das neue Handy oder den Luxusurlaub in Übersee wirklich brauchen. Vielleicht tut es auch mal die Naherholung in einem deutschen Mittelgebirge und ein gebrauchtes Gerät, was ohnehin schon produziert wurde und bereits existiert. Auch die 500 Meter zum nächsten Supermarkt muss man nicht immer mit dem Auto fahren, obwohl es schneller und bequemer ist. Auch Schusters Rappen können eingesetzt und genutzt werden.

Andere motivieren und Vorbild sein

Letztlich geht es auch darum, für andere in der Familie, im Freundeskreis und bei der Arbeit ein Vorbild zu sein. Erzählen wie man es auch anders machen kann, Tipps und Anregungen geben, gemeinsam aktiv sein und Ideen und Projekte zum klimaneutralen Leben diskutieren und entwickeln. Verantwortung im Kleinen übernehmen heißt eben auch, bei seinen nächsten Mitmenschen Werbung für eine gesündere und hoffnungsvollere Zukunft zu machen. Nur wenn man gemeinsam gegen die Zerstörung und den Klimawandel vorgeht, können diese schädlichen Prozesse gestoppt werden. Schon die Musketiere kannten das Prinzip "Einer für alle, alle für Einen" und waren sich darüber im Klaren, dass man gemeinsam immer stärker ist als allein.

Das Prinzip Hoffnung - Totgeglaubte leben länger

Das Prinzip Hoffnung gilt auch und gerade bei dieser Thematik mehr denn je. Auch wenn die Welt, in der wir leben, durch uns an den Rand ihrer Existenz gebracht wurde und wir entscheidend zum drohenden Kollaps beigetragen haben, so haben wir im Gegenzug auch alle nötigen Waffen für einen Gegenangriff in den Händen. Diese Waffen heißen Einschränkung, Verzicht, Kreativität, Demut und tägliche Arbeit an uns selbst. Wenn wir die Hoffnung leben und uns jeden Tag darum bemühen, vernünftige und verantwortungsvolle Bewohner auf diesem irdischen Heim zu sein, dann haben wir die größte Chance, um die Erfolgsgeschichte der Menschheit weiter und größer zu schreiben als alle Generationen vor uns. Den Planeten gab es schon lange vor uns, er braucht uns Menschen nicht, um zu existieren. Aber die Menschheit kann nur überleben, wenn der Planet mit seinen Systemen und Prozessen funktioniert und im Gleichgewicht ist. Schon heute kann jeder Einzelne von uns damit beginnen, dieses Gleichgewicht zu stabilisieren und fester zu verankern.


Aurélien Barrau wurde 1973 in Neuilly-sur-Seine geboren. Er ist Astrophysiker an der Universität Grenoble und Doktor der Philosophie. Barrau hat Bücher zur Astrophysik veröffentlicht, die sich zum Teil auch an ein breites Publikum wenden, außerdem Beiträge zu Tierethik und Philosophie. Er ist auch an literarischen und kulturellen Publikationen beteiligt. In der Öffentlichkeit ist Barrau vor allem durch sein Engagement für die Umwelt bekannt geworden; er tritt häufig in den Medien auf, hält öffentliche Vorträge und nimmt an zahlreichen Diskussionen teil. Die Videos seiner Auftritte finden im Internet eine weite Verbreitung. Aurélien Barrau war Mitinitiator des bekannten Aufrufs "Die größte Herausforderung in der Geschichte der Menschheit" in der Zeitung Le Monde (2018).

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