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Veränderung leben

Mit der "BECOMINGME FREEDOM MEDITATION I“

von Robert Ehrenbrand

© Birgit Hart

Langsam hört man früh morgens wieder den Sound der Natur. Es fühlt sich (trotz der zu Beginn des Tages noch kalten Temperaturen) nach Frühling an. Alles erwacht wieder. Auch in uns können wir diese Zyklen wie die Jahreszeiten nutzen. Es ist hierbei nicht etwa so, dass der Winter „schlecht“ oder „unangenehm“ wäre und der Frühling „gut“. Im Gegenteil: eigentlich macht doch erst der Wandel das wirkliche Erleben aus. Und am Ende zeigen uns die sich wiederholenden Prozesse in der Natur doch mit aller Deutlichkeit, was uns wohl auch das Jahr 2020 zeigen wollte:

Wirklich ALLES ist in Bewegung. ALLES verändert sich.

Und wir könnten dieses unglaubliche Potential annehmen. Erkennen, dass nichts stillsteht. Dass alles um uns und in uns stetig in Bewegung ist. Dass wirklich JEDER Moment die Kraft hat, ein Neubeginn zu sein. Und wirklich JEDER Moment das Potential hat, Dinge loszulassen, die uns nicht mehr dienen! Unser oft kompulsives Festhalten am „Status Quo“ und dem hoffen, dass Dinge, Menschen und Situationen so bleiben wie sie „sind“ wird von jedem Jahreszeiten-Wechsel, wie auch von allen anderen sich ständig wandelnden Umständen hinterfragt. Sind wir doch mal ehrlich: das was wir als „Sicherheit“ in unserem Leben suchen (fester Job, feste Partnerschaft, festes …) ist eine gelebte Illusion. Denn wir können diese Dinge durchaus suchen, aber statisch bleiben sie deshalb wohl noch lange nicht.

Wir müssen aufhören, uns festzuklammern!

Wie viel freier würde es sich wohl anfühlen, wenn wir im Stande wären, Dinge einfach mehr passieren zu lassen. Uns weniger festzuklammern und mehr mit dem sich in unserem Leben entfaltenden Wandel zu gehen?! Das hat übrigens nichts mit „Schönreden“ zu tun. Manche Menschen mögen den Winter einfach weniger als den Sommer (und umgekehrt wie es bei mir der Fall ist). Es geht erneut nicht darum alles immer einzuteilen in „gut“ und „schlecht“, oder „mir angenehm“ und „mir unangenehm“. Es ist ok Präferenzen zu haben, solange diese uns nicht dahingehend beeinflussen, dass wir dem stetigen Wandel um uns nicht mehr standhalten. So wie es gut und wichtig ist, Gedanken zu haben, solange diese Gedanken uns nicht anfangen, langsam aber sicher immer verspannter, angsterfüllter und starrer zu machen.

Veränderung akzeptieren

Aber all diese Sachverhalte kann man sich als Inspiration durchaus auf jedem „Wellness Social Media Kanal“ seiner Wahl antun. Das Wissen um Veränderung hat leider oftmals viel zu wenig damit zu tun, diese Veränderung auch tief in sich zu akzeptieren und zu leben. Und das bringt uns unweigerlich zurück zu uns selbst. Weg von dem, was andere (ja, auch ich) schreiben, erzählen oder als sinnvoll ansehen. Hin zu echtem Akzeptieren und Erleben von Wandel. Und das geht. Nicht irgendwann. Sondern JETZT.

Der "innere Lehrer"

Die folgende Mediation kann die in uns bereits vorhandene Kapazität, jeden Moment neu anzunehmen und starre Konstrukte unserer Gedanken gehen zu lassen, ganz neu etablieren. Wiederum: es ist alles bereits in uns vorhanden. Der „innere Lehrer“ will nur etwas mehr Mitspracherecht eingeräumt bekommen. Finde einen ruhigen und für Dich positiven Ort und beginne jederzeit Wandel, Veränderung und Zyklen nicht nur anzunehmen, sondern zu umarmen.

BECOMINGME - FREEDOM MEDITATION I

Zeitrahmen: 5 Minuten (oder länger)

TEIL I

  • Komme in den Schneidersitz oder eine andere für Dich bequeme Sitzhaltung
  • Lege Deine Handrücken bequem auf Deine Oberschenkel mit den Handflächen geöffnet nach oben
  • Richte Deinen Oberkörper, mach Deinen Herzraum weit auf und lass die Schultern sanft nach unten sinken
  • Schliesse Deine Augen und richte Deinen Fokus auf den Punkt zwischen Deinen Augenbrauen
  • Beginne nun über die Nasenflügel mit langen, tiefen Atemzügen in Deinen Bauchraum
  • Verbinde Dich mit dieser tiefen Atmung und spüre wie Dein Herzraum & Bauch mit jeder Einatmung weit wird. Mit jeder Ausatmung zieht sich Dein Bauchnabel Richtung Wirbelsäule zurück.

(1 Minute)

TEIL II

Wiederhole nun in Gedanken folgende Sätze zu jedem Atemzug:

(Einatmung) „Ein neuer Beginn...“

(Ausatmung) „...durch Loslassen“

Atme tief und wohltuend ein und aus.

Wiederhole weiter diese Affirmations-Abfolge in Deinem Geist.

(3 Minuten)

TEIL III

Nun lass die Atmung „frei“. 

Versuche nichts mehr zu kontrollieren, zu vertiefen oder zu manipulieren.

Atme wie im Schlaf einfach frei und ohne Agenda.

Richte Deinen gesamten Fokus auf das Ein- und Aus-Fließen der Atemluft über Deine Nasenflügel.

Gedanken oder Emotionen, die auftreten, lass einfach weiterziehen.

(1 Minute)

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Führe diese Abfolge der 3 beschriebenen Teile täglich für mindestens 5 Minuten durch.

Bei Verlängerung des Zeitrahmens, stelle sicher, daß die Teile erneut die gleichen Zeitunterschiede aufweisen.

(z.B. Teil I: 3 Minuten / Teil II: 9 Minuten / Teil III: 3 Minuten)


Robert Ehrenbrand ist Vater, Ehemann, Yogi, Wirtschaftspsychologe, Kampfsport Enthusiast, Coach und Musiker (Bassist der US-amerikanischen Band BOYSETSFIRE). Er unterrichtet Seminare, Yogaklassen und virtuelle Trainings, in denen er Menschen hilft, physisch wie auch mental zu wachsen mit dem Ziel, die eigene Kraft und Intuition zu erwecken und verborgene Potentiale zu finden. www.robertehrenbrand.de

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