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Die Kraft des Suchens

Interview mit Robert Ehrenbrand

© Birgit Hart

Kürzlich erschien bei uns "Die Kraft des Suchens" - ein außergewöhnliches Buch, das nicht das Finden, sondern das Suchen in den Fokus rückt. Im Kontext der Veröffentlichung haben wir unserem vielseitigen Autor ein paar Fragen zu seiner Person und seinem Konzept BECOMINGME gestellt. 

Was war „zuerst da“? Yoga, Kampfsport oder die Musik?

Robert: Meine Passion für Kampfsport (in meinem Fall Vollkontakt-Karate) und das Entdecken meiner Liebe zu Musik passierten zuerst und beides ziemlich zeitgleich im zarten Alter von ca. 7 Jahren. Ein Freund hatte bereits den gelben Gürtel in einem örtlichen Karate-Dojo (was ihn in meinen Augen zu einer Bruce Lee-gleichen Figur machte…). Meine Neugier wurde so groß, dass ich ihn irgendwann überredet habe, mich an diesen wundersamen Ort mitzunehmen. So stiegen wir eine schummrige Kellertreppe nach unten, der Raum roch nach Schweiß und Abenteuer und an die Wände waren Tiger gemalt. Es hat ungefähr 2 Minuten gedauert und ich war überzeugt, dass ich dorthin gehöre. Zur selben Zeit begannen langsam erste Musikstücke meine Hörspielleidenschaft zu überschatten. Ich merkte beim Hören bestimmter Songs im Radio, wie ich traurig oder fröhlich wurde. Das fand ich unglaublich seltsam und ähnlich wie beim Betreten des Karate-Dojos regte sich sofort meine lebenslange Lust auf inneres Erleben & Abenteuer.

Yoga kam dann in meiner frühen Teenager-Zeit über den Weg einer jungen Band aus Punkrock-Mönchen, die Bhakti Yoga in der Tradition des Gaudiya Vaishnavismus praktizierten. Nicht nur die Musik gefiel mir auf Anhieb, auch die Texte waren toll. Sie drehten sich um Vegetarismus, positive Lebensführung und Selbstkontrolle. Und die indischen Götter auf dem Cover der CD erregten zusätzlich mein Interesse. Dass die besagten Mönche Skateboardklamotten trugen und Kampfsport betrieben hat meine Begeisterung auch nicht gerade geschmälert!

Und so wurde aus einem jungen „Heavy Metal Fan“ der erste Vegetarier seines kleinen Dorfes. Das Wort Yoga trat auf diesem Weg ebenfalls erstmals in mein Leben. Eine lebenslange und sehr, sehr spannende Suche nach eben dieser „Vereinigung“ begann also durch ein Punkrock-Album von Bhakti-Mönchen.

Du bist nicht nur Yogi und Coach, sondern auch Ehemann, Vater, Wirtschaftspsychologe, Kampfsportler und Bassist der Rock-Band „Boysetsfire“. Wie bringst du das alles zusammen?

Robert: Ich glaube, ich schlafe einfach ein wenig „schneller“ als andere Menschen 😉
Am Ende klingt es vielleicht auf den ersten Blick nach vielen verschiedenen Dingen, aber alles, was ich mache, hat mit Kommunikation und Yoga zu tun. Mit Musik kommuniziere ich einfach auf andere Weise als mit einer Person, der ich versuche in einem Einzelcoaching zu helfen. Ich bin unfassbar dankbar, dass ich meine lebenslangen Leidenschaften wie Yoga, Mantra Meditation, Körperarbeit und Psychologie in immer wieder neuen Formen verbinden kann. Damit Menschen zu erreichen, ist ein wundervolles Gefühl und monetär gar nicht zu bewerten. Egal, ob ich eine volle Yogaklasse gemäß meinem System BECOMINGME YOGA & MOVEMENT unterrichte oder ein Konzert mit BOYSETSFIRE spiele. Egal, ob ich mit meinem Mantra-Musik-Projekt THE SAT NAM SESSIONS (zusammen mit meiner Frau Mitali) auftrete oder in einem Meditations-Coaching mit jemandem arbeite, immer geht es mir darum, eine echte Verbindung zu bewirken und im besten Fall ein „Cheerleader für Veränderung“ zu sein. Das ist wohl der Kern aller von mir ausgeübten Prozesse.

Hat dieser Spagat zwischen den Welten auch negative Auswirkungen?

Robert: Für mich selbst nicht, da ich mich schon immer als Grenzgänger verstanden habe. Dogma und erstarrte Denkmuster schrecken mich schon immer ab. Klar gibt es bestimmt Menschen, die denken, ich sei vielleicht „weniger Yogi“, weil ich nicht sanft spreche und meine Klassen unglaublich laut und schweißtreibend sind. Oder andere vielleicht vermuten, dass ich weniger harte Musik repräsentiere, weil ich früh ins Bett gehe, superfrüh aufstehe und keine Drogen nehme etc. Aber mir ist das eigentlich mehr als egal. Ich fühle mich unglaublich wohl im stetigen Auflösen von Grenzen und inneren Barrieren. Ich verbinde einfach alles, was ich bin, und würde mit niemandem tauschen wollen.

Ich glaube vielmehr, dass der angesprochene „Spagat“ eine innere Dynamik hervorbringt, die einen immer wieder im positiven Sinne zwingt zu erforschen, woraus man wirklich gemacht ist. Ich sehe keine Notwendigkeit, mich je auf eine bestimmte Yoga-Art, eine bestimmte Musikrichtung oder eine bestimmte heilige Schrift reduzieren zu lassen. Ich prüfe immer, ob mich etwas inspiriert und falls ja, darf es in mir existieren. Falls nein, lasse ich es wertschätzend zur Seite gleiten. Ich bin ich… und das muss für dieses Leben genügen. Allerdings habe ich durchaus den Anspruch, mit den mir zur Verfügung stehenden Technologien meine innere Frequenz und somit meine Lebensqualität aktiv zu steuern. Und das geschieht in meiner täglichen Praxis. Durch sie bleibe ich körperlich, mental und emotional offen und stark. Und nichts anderes als genau diese Praxis lehre ich mit BECOMINGME YOGA & MOVEMENT.

Von der Muse geküsst! Was ist deine ganz persönliche Inspirationsquelle?

Robert: An erster Stelle steht hier meine Familie. Meine Frau Mitali ist eine unglaublich inspirierende Person und ein lebenslanger Yogi. Durch Sie und Ihren Vater Sankar Chatterjee (einem bengalischen Tabla Meister) habe ich mehr über Yoga gelernt als von irgendjemanden sonst. Mitali ist ein tief-inspirierende Kundalini-Yogalehrerin, in deren Stunde ich unglaublich gern gehe. Aber auch von meinen beiden Kindern lerne ich täglich. Sie bewegen mich dazu, nicht in starren Konstrukten und alten Mustern zu verharren. Ihre Liebe und Offenheit ist mein Antrieb, genauso bedingungslos zu lieben und mit offenem Herzen durch unser gemeinsames Leben zu gehen.

Neben meiner Familie müsste ich erneut meine eigenen yogische Praxis nennen. Wenn ich Zeit mit mir, für mich auf meiner Matte erschaffe, dann lerne ich mich jeden Atemzug irgendwie neu kennen und etabliere meine innere Bereitschaft im Hier & Jetzt, das Abenteuer Leben anzunehmen, mit all seinen Herausforderungen und Schattierungen. Mit yogischer Praxis meine ich im übrigen eine für mich stimmige Mischung aus (Mantra-)Meditation, Mindset, Pranayama & Movement. Wie diese Praxis sich genau zusammensetzt, findet sich alles im Buch!

Hast du einen konkreten „Reset-Knopf“, für den Fall, dass dir alles über den Kopf wächst?

Robert: Ich persönlich versuche jeden Tag, mindestens einmal richtig ausgiebig zu schwitzen. Ich nutze hierfür aktivierende Atem-Technologien in Verbindung mit effektiven, fordernden „Mini-Flows“ (also sich wiederholende Bewegungsabläufe), die meinem System einen kompletten Re-Set ermöglichen. Das muss überhaupt nicht lange dauern. Manche Übungen aus dem BECOMINGME System verbinden Atmung und intensive Körperarbeit so, dass man bereits nach wenigen Minuten rundum-erneuert ist!

Eine andere von mir oft genutzte Technologie ist mich zu schütteln und/oder von ganzem Herzen zu lachen. Schwitzen, Schütteln, Lachen…ich kann es wirklich jedem Menschen empfehlen.

Ansonsten beziehe ich viel Kraft aus der „Bhagavad-Gita“. Sie hilft mir in jeder Hinsicht, meine Prioritäten zu ordnen und immer wieder an die für mich stimmige Lebensweise anzudocken. Diese wundervolle Schrift begleitet mich nunmehr seit fast 30 Jahren täglich und ich entdecke immer wieder neue Aspekte, die mir einen Inspirationsschub oder Reset erlauben. Aber auch der „Guru Grant Sahib“ oder „Selbstbetrachtungen“ von Marcus Aurelius sind stete inspirierende Begleiter auf meinem Weg.

Wie findest du zurück zu dir und zur inneren Ruhe, wenn mal wieder einer dieser Tage ist, an dem alles schief geht, was schief gehen kann?

Robert: Ich glaube meine Definition von Yoga wäre im Endeffekt so, dass wir uns selbst mental, emotional (und auch physisch) dahingehend stärken, dass wir den „Aufs“ und vor allem auch den „Abs“ mit einem Lächeln begegnen. Anders gesagt: uns selbst nicht so wichtig nehmen, nicht alles persönlich nehmen und echte Verbindung leben.

Ich denke, das ist sehr schwer, wenn wir nicht unsere impulsive Reaktivität re-konditionieren durch unsere Praxis. Ich glaube wir müssen unsere Intuition stärken, um unseren „inneren Lehrer“ besser wahrzunehmen. Den Lehrer nämlich, der schon längst in uns ist und gehört werden will. Wenn dieser Lehrer öfter zu Wort käme, würden wir merken, dass nicht alles was wir als „Erfolg“ ansehen, in unserem Sinne ist (z.B. wenn es unsere Werte nicht repräsentiert werden) und dass alles, was wir als „unangenehm“ empfinden, unfassbar wichtige Lektionen bereithalten kann.

Kurz gesagt: ob etwas wirklich schiefgeht oder nicht, entscheiden immer noch wir selbst. Nämlich dadurch, wie wir reagieren. Und damit unsere Reaktion für uns und andere zielführend ist, müssen wir täglich für die Person, die wir gern sein möchten, üben.

© Birgit Hart

 

Du stehst jeden Morgen vor Sonnenaufgang auf und brauchst nur sechs Stunden Schlaf - wie machst du das?

Robert: Ich war schon als Kind immer als erster wach und habe meine Eltern ordentlich genervt, wenn ich am Wochenende schon vor 6 durch unser Haus „gegeistert“ bin. Generell gesprochen habe ich gar nichts gegen Schlaf, nur gegen Trägheit. Jeder hat ganz unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Ich selbst verweise hier wieder auf den „inneren Lehrer“. Warum soll eine Statistik oder „Schlafquota“ besser wissen, was mir gut tut als ich selbst? Ich wache meist ohne Wecker auf und starte meinen Tag mit Meditation, intensiver Atmung und etwas Bewegung. Der Rest kommt dann von selbst. An Tagen, wo ich das Gefühl habe, etwas länger schlafen zu wollen, tue ich das auch. Aber generell gesprochen finde ich, dass es Aspekte gibt, die unser Schlafbedürfnis definitiv verringern. Dinge wie, welche Nahrung wir wann essen, wie wir den Abend vor dem Aufwachen verbracht haben, wieviel Bewegung und frische Luft wir uns jeden Tag gönnen. Wie so oft geht es also weniger darum, wie viele Stunden jemand schläft, es geht vielmehr darum, wie jemand lebt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist: beschäftige ich mich mit Prozessen in meinem Alltag, die mich begeistern? Wenn nicht, verstehe ich jeden Menschen, der lieber unter der Decke bleiben will. Aber dann gilt es vielleicht, zu ändern, womit man sich jeden Tag beschäftig, bis sich etwas mehr Abenteuerlust einstellt. Dann wird das frühe und vollkommen aktivierte „aus dem Bett springen“ keinerlei Probleme mehr darstellen. Wie immer gilt: es sind nicht einzelne Aspekte, die zählen, sondern das gesamte Konstrukt.

Wie kam es zum Namen „BECOMINGME“ für dein außergewöhnliches System?

Robert: Wie oben schon kurz angesprochen hat sich mein System alleinig aus den Technologien entwickelt, die mir erlaubt haben, mich physisch, mental und emotional komplett zu erneuern. Ich hatte Verletzungen von zu viel Vollkontakt-Kampfsport, eine Angststörung und wollte einfach lernen, mein Nervensystem besser selbst in den Griff zu bekommen. Also einfach authentisch ich selbst sein, aber mit einer höheren Frequenz und mehr Erfüllung auf meinem ganz individuellen Weg. Ich wollte also die Techniken aus Yoga, Meditation und Pranayama nutzen, die mir erlauben, noch mehr ich selbst zu sein: BECOMINGME eben! Und diese Möglichkeit sich selbst neu zu stärken wollte ich jedem Menschen, der Bedarf hat, auch zur Verfügung stellen. Bei BECOMINGME gibt es keine 0815-Lösungen, sondern einen Rahmen, in dem sich jeder Mensch selbst erfahren darf. Einfach mehr Bewusstsein und Kraft, die inneren Prozesse zu erleben.

Yoga wird gerne als Frauensport bezeichnet. Wie gehst du mit diesem Vorurteil um?

Robert: Yoga war für mich nie ein Sport, nie beschränkt auf Körperarbeit. Ganz im Gegenteil! Ich sehe Yoga als Suche nach Verbindung zu mir selbst und mit einer schaffenden Energie. Dies passiert vor allen Dingen durch eine Sache und das ist Meditation!

Ich liebe Kampfsport, Körperarbeit und auch Asanas, aber Yoga ist dennoch für mich eine Suche, die in mir passiert. Körperarbeit kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten, indem es mich physisch vorbereitet auf das, was in mir energetisch passieren soll.

Und genau wie ich Yoga als Suche nach Verbindung in mir zu allem was ist ansehe, so sehe ich unseren Körper als temporäres „Vehikel“ an. Das, was wir wirklich sind, ist jenseits von Geschlecht, Körper oder Hautfarbe. Yoga ist für jede spirituelle Seele relevant. Dass Marketing-Strategen und Marken unser derzeitiges Verständnis von Yoga hier eher einem spezifischen Geschlecht zuordnen, beeinflusst meine Arbeit überhaupt nicht.

Yoga ist für jede Seele gleichermaßen relevant. Punkt.

Wie hoch ist der Männeranteil in deinen Kursen?

Robert: Ich kenne kaum andere Yoga-Klassen außer die Kundalini-Klassen meiner Frau Mitali, daher habe ich hier kaum Vergleichsmöglichkeiten. Aber bei dem, was mir andere Lehrer*innen so erzählen, scheinen bei mir mehr Männer aufzulaufen als üblich in den Yoga-Studios. Ich sehe meine Stunden als reine Selbsterfahrungs-Reisen mit viel Bewegung, Atmung und Sound. Das ist für alle Geschlechter und egal, wie sich jemand identifiziert, gleichermaßen relevant. Grenzen und Division sind genau das, was wir abbauen wollen. Also egal, wer Du bist: Du bist immer herzlich willkommen bei BECOMINGME YOGA & MOVEMENT!

Was hat dich dazu bewogen, ein Buch über deine Lebenskunst zu schreiben?

Robert: Ich spreche schon seit ungefähr 10 Jahren davon, meine Praxis und das von mir unterrichtete System und seine Hintergründe in einem Buch auszurollen. Aber durch die von Dir genannten vielen Dinge, die in meinem Leben passieren, war irgendwie nie genug Zeit. Als der erste „COVID-Lockdown“ begann, stand meine Frau Mitali vor mir und sagte, es wäre jetzt wohl genau die richtige Zeit, das Buch endlich zu schreiben. Mein Buch war somit mehr ein „Befehl“ als freier Wille, hahaha. Aber im Ernst: als die Studios und Tourneen und was sonst immer im Weg war mal pausiert haben, war es in der Tat die perfekte Zeit, endlich aufzuschreiben, wie ich Yoga verstehe und wie eine umfassende, transformierende Praxis für wirklich jeden Menschen möglich wird. Ich hoffe, mein Buch ist somit für viele Menschen ein Anlass, sich eine ganz eigene, stärkende Praxis zu erschaffen, die ihren eigenen „inneren Lehrer“ in ganz neuem Licht erscheinen lässt… abseits von Dogma, Szenen oder Religion. Oder anders gesagt: das Buch soll wieder Lust auf das Abenteuer des eigenen Lebens machen! Jeder bewusste Atemzug und jede Meditation zählt!

„Die Kraft des Suchens“ motiviert den*die Leser*in, endlich aus der eigenen Stagnation herauszutreten und die bedeutsamen Seiten des Lebens zu suchen. Steht am Ende immer ein Finden?

Robert: Ich hoffe nicht! 🙂 Denn Finden hat uns ganz schön viele Probleme bereitet. Ich finde, das Suchen etabliert in uns eine wundervoll offene, tolerante und abenteuerlustige Inkarnation. Sobald wir vermeintlich „Wissen“ oder „Finden“, beginnt das Abgrenzen von anderen und das Erschaffen von Grenzen. Ich denke unser Leben mit all seinen Herausforderungen ist eine Aneinanderreihung von Möglichkeiten, zu wachsen. Mehr zu uns selbst zu werden. Und dazu gehört, ab und an auch neue Inspirationen zuzulassen und die Richtung zu wechseln. Am Ende geht es doch darum, erfüllt allen Lektionen gegenübergetreten zu sein. Gewinnen und Verlieren sind Konstrukte, die oftmals andere auf uns abladen. Ich sehe es vielmehr als Lektionen, denen ich mich mal mit mehr und mal mit weniger innerer Stärke stellen kann. Das Erschaffen einer lebendigen Realität obliegt uns selbst. Das ist der Grund, warum ich jeden Tag auf meiner Matte auftauche: um meine Bereitschaft, mein Leben wirklich zu erleben, möglichst präsent zu halten. Das Leben ist zu kurz, finde ich, nicht ein wenig mehr zu uns selbst zu werden. Und natürlich geht es letztendlich bei der Erschaffung einer resilienteren Inkarnation nicht nur um uns selbst. Im Gegenteil: wie wollen wir wirklich für andere Menschen da sein, wenn wir uns selbst nicht kennen, steuern und lieben?

Was möchtest du allen Suchenden mit auf den Weg geben?

Robert: Mir ist ganz wichtig, dass Menschen ihren ganz individuellen Weg wieder mehr wertschätzen, genau wie ihre vielen (manchmal noch blockierten) Fähigkeiten. Wir reden immer von Zielen und Erfolg, aber das Einzige, was wirklich zählt, ist Verbindung. Ein Wohlbefinden in uns abseits von externen Faktoren. Einfach man selbst sein muss genügen, um eine großartige Zeit zu haben. In meinem Fall musste ich mir dieses Wohlbefinden selbst erschaffen. Ein Lehrer oder Guru kann immer nur Inspiration oder Impulse liefern, die eigentliche Arbeit liegt immer bei uns selbst. Und solange wir suchen, statt finden, ist ALLES möglich. Erst das vermeintliche „genau wissen, was Gott oder das Universum will“ macht uns unzugänglich für Wunder und Möglichkeiten, die wir uns noch nicht einmal erträumt hätten. Darum: investiert jeden Tag Zeit in Eure fantastisch aufregende Reise und lernt Euer innewohnendes Potential neu kennen. Und dann verpasst nicht vor lauter Zielen die Wunder, die Ihr Euch selbst erschafft!

STAY GOLD!


Robert Ehrenbrand ist Vater, Ehemann, Yogi, Wirtschaftspsychologe, Kampfsport Enthusiast, Coach und Musiker (Bassist der US-amerikanischen Band BOYSETSFIRE). Er unterrichtet Seminare, Yogaklassen und virtuelle Trainings, in denen er Menschen hilft, physisch wie auch mental zu wachsen mit dem Ziel, die eigene Kraft und Intuition zu erwecken und verborgene Potentiale zu finden. www.robertehrenbrand.de

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